Methoden in der Hochschullehre 2018
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Symposium 2018
Studierendenzentrierte Hochschullehre – von der Theorie zur Praxis

LMU München, 12. bis 14. Oktober 2018

Hochschullehre gilt heute als gut und modern, wenn sie studierendenzentriert ist. Diese Aussage beruht darauf, dass diese Form der Lehre einen höheren Lernerfolg verspricht als die traditionelle reine Wissensvermittlung. Studierendenzentrierte Lehre bedeutet z.B., dass die Lehrenden die aktive Wissensverarbeitung durch die Studierenden ermöglichen, dass das selbstständige und eigenverantwortliche Lernen der Studierenden gezielt gefördert wird, dass die Lernprozesse von den Lehrenden durch Feedback begleitet werden, und dass das Vorwissen und die Heterogenität der Studierenden berücksichtigt werden.
Allerdings stellen sich den Lehrenden bei der Umsetzung studierendenzentrierter Lehre einige Herausforderungen. Nicht alles, was vorgeschlagen wird, stellt sich im Hochschulalltag als sinnvoll oder umsetzbar heraus. Lehrmethoden sind nicht in jedem Kontext universell einsetzbar und erfordern oftmals eine unterrichtsspezifische Auswahl und Anpassung. Rahmenbedingungen (wie Gruppengrößen, Räume, Zeit, etc.) können den Einsatz von Materialien und Methoden erschweren oder gar unmöglich machen. Und letztlich stellt die Mitarbeit und Motivation der Studierenden einen enormen Erfolgsfaktor dar, ohne den viele didaktische Bemühungen ins Leere laufen.

Das Symposium will den Fragen nachgehen, was eigentlich studierendenzentrierte Lehre ist, welche konkreten Herausforderungen bei der Umsetzung einer studierendenzentrierten Lehre auftreten und wie eine solche Lehre angesichts dieser Herausforderungen umgesetzt werden kann. Aber auch: Welche Hürden haben sich bisher als unüberwindbar gezeigt und wie können Lehrende damit umgehen.

 

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Die Tagung wird gefördert im Rahmen von Lehre@LMU.

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